MOLDAU/BUKOWINA

Eine wunderbare künstlerische Erbschaft des späten Mittelalters

Das Kloster Sucevita zwischen Schutzmauern aus dem 16. Jahrhundert.

Detail einer Wandmalerei des Himmel empor Klosters Voronet

Moldovita ragt zum

Jugendliche, die eine alte religiöse Tradition vertreten

 

 

Bukowina - die nordwestliche Provinz Rumäniens - ist für seine wunderbaren Fresken auf den Wänden der Klöster bekannt. Diese Klöster, Kunstwerke der Kunst mit byzantinischem Einfluß, widerspiegeln die Entwicklung der moldauischen Zivilisation im 15. Und 16. Jahrhundert, unter der Herrschaft des Fürsten Stefan der Große (1457 - 1504).

Vieles zu entdecken - vom Auerochsen zu Weingärten

Trotz des Anschlusses an die gewesene Sowjetunion im Jahr 1944, hat die Moldau viele Berge und Wälder, wo sie wenig bekannte Sachen entdecken können. Ein Beispiel dafür ist die Gegend Targu Neamt. Falls Sie Glück haben sollten, können Sie den Auerochsen sehen, eine Tierart die vom Aussterben bedroht wird und nun in einem Reservat eine neue Heimat gefunden hat.

Es gibt viele markierte Wanderwege, Campingplätze und, in den Großstädten, gemütliche Hotels. Die moldauischen Weine sind seit fünf Jahrhunderten bekannt und manche Weinkeller können auch besucht werden.

Iasi und Suceava

Diese ehemaligen Hauptstädte werden Sie verzaubern und Sie überzeugen längere Zeit in der Bukowina zu verbringen. Iasi ist die Heimatstadt der ältesten Universität Rumäniens und ein Zentrum des intelektuellen Lebens.

Viele Häuser, in denen rumänische Schriftsteller gewohnt hatten, wurden zu Gedenkhäusern umgebaut. Das bekannteste Denkmal der Stadt ist die Kirche „Trei Ierarhi", die aus dem Jahr 1639 stammt. In Suceava, eine Stadt, die direkte Flug- und Bahnverbindungen zu Bukarest hat, können Sie die Ruinen der ehemaligen Burg des Fürsten Stefan der Große sehen, auf den Hügeln in der Nähe der Stadt.

Vergessen Sie nicht die lokalen Gerichte und Weine zu kosten.

Targu Neamt

Von dieser Stadt aus können Sie in kurzer Zeit viele der nahe gelegenen Klöster besuchen.

Das Kloster Agapia, aus dem 18. Jahrhundert, erhebt sich strahlend weiß wie ein griechischer Tempel zum Himmel. Das Kloster Neamt ist das älteste in der Moldau und die Burg Neamt (Cetatea Neamtului) war eine wichtige Wehrpunkt für das ganze Gebiet. Weiter westlich befindet sich der bekannt Skikurort Durau und der Berg, der denselben Namen führt.

 

Die Klöster der Bukowina

Diese Klöster stellen den wichtigsten Anziehungspunkt der Bukowina dar, durch ihre wunderbaren Wandmalereien.

Diese stellen biblische Szenen dar, ähnlich wie die Cartoons in Zeitschriften. Sie hatten die Rolle die Einbildungskraft der Bewohner anzuregen und sie im Sinne des orthodoxen Glaubens zu erziehen.

Alle Klöster haben hohe, spitze Dächer und die Sonne scheint sehr selten hinein. Fünf dieser Klöster sind am besten bekannt.

Humor

Das Kloster Humor, gegründet 1530, ist relativ klein. Auf den Fresken befindet sich auch ein Bildnis zum Gedicht „Der Fall Konstantinopels" welches die Gefühle der Rumänen den Türken gegenüber widerspiegelt.

Zweck dieses Bildes ist die Erhaltung des christlichen Glaubens der Rumänen. Auf den anderen Mauern können Sie die „Rückkehr des verlorenen Sohnes" und den lustigen Teufel, als gieriges Weib dargestellt, sehen.

Vor Jahrhunderten hatten die Mönche in Humor eine Schule geleitet, wo Schönschrift und Miniaturen gelehrt wurden.

 

 

Voronet

Die „Sixtinische Kapelle" des Orients wurde 1488 von Stefan dem Großen errichtet. Die bunt gemalten Fresken wurden erst später gemalt.

Die „Sixtinische Kapelle" des Orients - Voronet

Diese Gemälde sind ein wunderbares Beispiel der Anpassung byzantinischer Kunst an die moldauischen Gegebenheiten.

Deshalb haben die Trompeten der Erzengel die Form eines Alphorns, so wie es von den Landwirten in der Gegend benutzt wurde. Die Seelen derjenigen die in die Hölle verbannt wurden, hatten Turbane auf dem Kopf, genau wie die türkischen Feinde des Landes.

Sucevita

Das Komplex des Klosters Sucevita, in einem wunderbaren grünen Tal gelegen, ist von Wehrmauern umringt mit Wachttürmen an den vier Ecken.

Von allen Klöstern hat Sucevita die meisten Wandmalereien, obwohl die westliche Wand ganz weiß ist.

Die Legende erzählt, daß der Maler vom Gerüst fiel und starb und deshalb blieb diese Wand unbemalt. Während eines Besuchs sollten Sie auf der südlichen Wand die Malerei „Der Baum des Isaia" suchen.

 

 

Moldovita

Die wunderbare Szene der Belagerung Konstantinopels wurde in starken Tönen von rot, blau, gelb und braun gemalt.

Im inneren der Kirche sind Möbelstücke aus dem 16. Jahrhundert erhalten worden, einschließlich der Thron des Fürsten Petru Rares. Man kann auch ein Standbild des Fürsten, der dieses Kloster errichten ließ, sehen.

Arbore

Ziehmlich klein, ohne die typische hohe Kuppel, ist die Klosterkirche Arbore vor allem in grünen Nuancem bemalt. Bewundern Sie die Szene der Schöpfung an der westlichen Wand. Sie ist lebendig und ziervoll.

Die „Sixtinische Kapelle" des Orients - Voronet

Detail des Klosters Agapia, zwischen den Hausungen der Nonnen